Aus unserer Schulchronik

 

Vor ungefähr 230 Jahren gab es in Meiningen noch keine Schule. Schreibkundige Männer lehrten die Kinder damals in Bauernstuben das Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Unterrichtsbesuch war freiwillig und fand nur von Allerheiligen bis Ostern statt.

 

1774 führte Kaiserin Maria Theresia die Schulpflicht ein.

 

1776 wurde in Meiningen das erste Schulhaus gebaut. Es bestand aus einem Klassenzimmer und einem Schopf.

 

Im Jahre 1860 wurde mit dem Bau einer neuen Schule begonnen, die ein Jahr später bezogen werden konnte. Dieses Schulhaus stand dort, wo heute das Gemeindeamt ist und hatte zwei Klassenzimmer.

 

1958 wurde das jetzige Schulhaus bezogen (Altbau). Es verfügte über vier Klassenräume, in denen Schüler der ersten bis achten Schulstufe unterrichtet wurden.

 

Im Jahre 1992 wurde schließlich mit der Erweiterung dieses Schulhauses begonnen. Der Turnsaaltrakt wurde abgerissen. Ein neuer Gebäudetrakt mit Turnsaal und Geräteraum, Umkleidekabinen, neuen Klassenzimmern, einem Werkraum und anderen Nebenräumen wurde errichtet. - Der alte Teil der Schule wurde komplett renoviert.

1994 fand die feierliche Eröffnung unseres erweiterten und renovierten Schulhauses statt.